Mittwoch, 24. Februar 2016

Brief der ehemaligen Klarissenschwestern von der Eremitage



Liebe Freunde und Wohltäter aus dem Siegerland,

da das Osterfest in diesem Jahr schon am 27. März gefeiert wird, erreicht Sie unser Ostergruß entsprechend früh. Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich trotz aller widrigen und beklemmenden Nachrichten in der großen Weltgemeinschaft, die einfach nicht abreißen wollen, durch die Glaubenserfahrung mit Christus, unserem Erlöser, ein hoffnungsfrohes Herz bewahrt haben.
Möge es Ihnen gegeben sein, dort zu Hoffnungsträgern zu werden, wo Menschen traurig und verzweifelt sind.-
Wie Sie alle wissen, ist die Fasten- und Osterzeit und darüber hinaus das ganze Jahr durch die Feier eines außerordentlichen Heiligen Jahres geprägt. Erstmals in der langen Geschichte des Heiligen Jahres, hat Papst Franziskus die Diözesen aufgerufen, ihre eigene „Heilige Pforte“ zu öffnen, damit das Jahr der Barmherzigkeit weltweit gelebt wird. Von Bischof Genn wurde das „Mutter Theresia Portal“ der Marien-Basilika in Kevelar als eine der drei „Heiligen Pforten“ bestimmt. Es war sehr bewegend, nach der Lichtfeier vor der Basilika, mit Herrn Pfarrer Lohmann und den anwesenden Gläubigen, die geöffnete Pforte zu durchschreiten, um in einem anschließenden Gottesdienst, Gott für seine Gnade zu danken.
Wenn Sie unser Gruß erreicht, stehen wir mitten in der Fastenzeit. Trauen wir uns, vom Heiligen Geist geführt, unser Leben neu zu überdenken und aufzubrechen, um neue Wege zu gehen in diesem Jahr der Barmherzigkeit.
Das Wort Erbarmen heißt im Hebräischem „rachamin“ und bedeutet so viel wie „Mutterschöße“. Was könnte uns das Erbarmen Gottes besser verstehen lassen, als diese Bild aus dem Leben.
Die Zeit im Mutterschoß ist die glücklichste, die ein Mensch erleben kann. Er wächst heran, er ist geborgen, geliebt, genährt, kennt keine Sorgen; dort hat er alles, was er braucht zum Leben: vollkommene Erfüllung.
Wie die Muttermilch für das Neugeborene, so ist für unsere Seele der Strom der Barmherzigkeit, der aus dem Vaterherzen Gottes strömt und uns im Heiligen Geiste durch die Erlöserliebe Jesu geschenkt wird. Gottes Barmherzigkeit kennt keine Grenzen, wenn Er zu uns spricht: „Wären eure Sünden rot wie Blut, sie sollen weißer werden als Schnee…“ Wie beglückend ist das! Machen wir unsere Herzen weit. Gott liebt die Armen und Schwachen: jene, die ihre Grenzen kennen, die nichts von sich, aber alles von Gott erwarten. Und schenken wir in dem Maße, wie wir gefüllt sind vom Erbarmen Gottes, dieses Erbarmen weiter, damit der Quell der erbarmenden Liebe Gottes in uns nicht versiegt.
Es gibt viele Möglichkeiten im Alltag, das zu leben: ein Lächeln, eine Hilfestellung, Versöhnung schenken und empfangen….
Lassen wir uns vom Geist Gottes führen und inspirieren. Bereiten wir uns für die Begegnung mit dem Auferstandenen am Fest seiner Auferstehung , dass Er uns Osteraugen schenke, die - im Tod bis zum Leben zu sehen mögen, - im Menschen bis zu Gott, - im Gott bis zum Menschen, - im ich bis zum du.
So wünschen wir Ihnen und uns reiche Erlösungsgnade auf dem Weg zum Ostermorgen, wo wir dann im Jubel des österlichen Halleluja unseren Dank verkünden. Das gemeinsame Gebet begleite uns zur Einheit in Ihm.

Mit frohen, festlichen Grüßen
Ihre „Eremitinnen„ aus Kevelar“

Montag, 1. Februar 2016

K3: City Pastoral Siegen




Am 15. Januar 2016 war es so weit: das mit Spannung erwartete "K3" (Kultur, Kontakt, Kirche - City Pastoral Siegen) wurde eröffnet. Nach monatelangen Umbauarbeiten wurden die Räume an der Koblenzer Straße 5 durch Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB aus Paderborn eingesegnet. Dechant Werner Wegener, Superintendent Thomas Stuberg und Bürgermeister Steffen Mues sprachen Grußworte. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, bei Häppchen und Getränken ins Gespräch zu kommen und sich das (Raum-)Konzept erklären und zeigen bzw. auf sich wirken zu lassen. Musikalisch untermalt wurde die feierliche Einweihung durch den Gitarristen Werner Hucks. Ab dem 22.01. stehen die Räume für die Öffentlichkeit zur Verfügung.
(aus dem Einladungsschreiben des Dekanats)

(aus dem Einladungsschreiben des Dekanats)