Mittwoch, 7. Dezember 2016

Malteser Migranten Medizin Siegen

Foto: Malteser Migranten Medizin

Seit dem 1. September gibt es auch in Siegen eine Anlaufstelle für Menschen ohne Krankenversicherung oder ohne gültigen  Aufenthaltsstatus, die ärztlicher Versorgung bedürfen.

Wir freuen uns, dass wir dafür in unserem Pfarrheim im Häutebachweg Räumlichkeiten zur Verfügung stellen können.

 

 

Malteser Migranten Medizin in Siegen

Kath. Pfarrheim St. Marien
Häutebachweg 5
57072 Siegen
(gegenüber Hallenbad am Löhrtor)
Sprechstunde:Donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt:Tel.: (02 71) 8 56 11
E-Mail: mmm(at)malteser-siegen(dot)de
Anfahrt:Mit dem Auto:
Das Katholische Pfarrheim St. Marien liegt mitten in der Innenstadt. Parkmöglichkeit direkt am Pfarrheim oder neben dem Hallenbad gegenüber im Parkhaus Löhrtor.
Mit dem Bus:
Die nächstgelegene Haltestelle „Hallenbad Löhrtor" (Linie C 123) ist direkt gegenüber der Praxis gelegen. Die Haltestelle „Löhrtor" (Linien C 103, C 106, R, R 12) ist ca. 100 Meter entfernt.
Fußweg vom Bahnhof Siegen:
Via Bahnhofstraße, Häutebachweg (600m) ca. 7 Minuten.

(Quelle: Malteser Migranten Medizin)

Weitere Informationen unter http://www.malteser-migranten-medizin.de/mmm-vor-ort/siegen.html

Sonntag, 4. Dezember 2016

Hungertuch 2017/2018


Der nigerianische Künstler Chidi Kwubiri gestaltete das diesjährige Hungertuch mit dem Titel "Ich bin, weil du bist".
"Was mich inspirierte, sind die beiden längsten Flüsse in Nigeria: die Ströme Niger und Benue. Sie fließen zusammen und existieren friedlich nebeneinander, obwohl sie aus verschiedenen Quellen stammen. Wenn diese beiden Naturkräfte tatsächlich zusammenkommen können, sich gegenseitig ihren Eindruck aufprägen können, sich gegenseitig halten können, sich ansehen und sich sagen können: ‚Schau, ich bin, weil du bist‘, dann ist das genau das, was ich versuche auszudrücken." (Chidi Kwubiri)

(Quelle: misereor)

Samstag, 3. Dezember 2016

9. Nikolausmarkt von St. Marien



Am Samstag, 03.12.2016 fand vor der St. Marien-Kirche der 9. Nikolausmarkt statt.
In der mit Kerzen stimmungsvoll beleuchteten Kirche fand um 17.15 Uhr, zur Eröffnung des Marktes, eine feierliche Rorate-Messe statt. Am Ende des Gottesdienstes zog der Nikolaus durch die Kirche aus und erfreute Kleine und Große mit seinen Geschenken.



Vor der Kirche versammelten sich bei frostig klarem Wetter die Besucher des Nikolausmarktes und genossen die angebotenen Köstlichkeiten: Glühwein, Kinderpunsch und zur Stärkung Grillwürstchen mit Brötchen.

 
Die Messdiener verkauften selbstgebackene Weihnachtsplätzchen und die Bastelgruppe hatte allerlei Gebasteltes im Angebot.

  
Der Erlös des Nikolausmarktes wird an die Malteser Migranten Medizin in Siegen gespendet.

Vielen Dank an alle Besucher und an die Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Nikolausmarktes beigetragen haben.




Donnerstag, 1. Dezember 2016

Hirtenbrief des Erzbischofs zur Fastenzeit 2017


Christliche Sendung und kirchlicher Auftrag 
 
Ausblicke zu den Zeichen der Zeit
Liebe Schwestern und Brüder,
die österliche Bußzeit ist eine wichtige Phase für uns Christen, geistlich innezuhalten und uns prüfend auf unser Leben vor Gott und in der Welt zu besinnen. Das am Aschermittwoch auf unsere Stirn gezeichnete Aschenkreuz macht uns auf die Endlichkeit unserer Lebenszeit und unserer Pläne aufmerksam. Es mahnt uns zur Selbstprüfung, zur Umkehr, zur kritischen Bilanz: Wo stehe ich als Christ oder als Christin? Wo stehen wir in der Gemeinschaft der Kirche in unserer Zeit? Ich möchte drei Ausblicke für eine christlich-katholische Standortbestimmung vorstellen.

Gedanken zur Kreuzverhüllung: Der Blick ist gestört



Wer in den Tagen zwischen dem
5. Fastensonntag und Karfreitag die
St. Marienkirche zu Siegen betritt, wird eines gewohnten Anblickes beraubt
. Die monumentale Kreuzigungsgruppe als der Blickfang des Altarraumes präsentiert sich in auffällig verändertem Zustand.
Ein großes violettes Tuch verhindert den Blickkontakt zum gekreuzigten Jesus Christus.
Fühlt sich manch einer vielleicht sogar wohler, wenn ihm dieser Anblick erspart bleibt?
Drückt das Sterben und der Tod am Kreuz nicht die festliche Stimmung, die doch eigentlich in den Gottesdiensten zum Ausdruck ge
bracht werden soll? Entspricht es nicht dem Trend unserer Zeit, Symbole des christlichen Glaubens zu beseitigen, um sich nicht vor anders
denkenden Menschen rechtfertigen und bekennen zu müssen?